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Brandenbuger Sandlatscher 02/2016

Sandlatscher 01/2016
© Die NaturFreunde Land Brandenburg e.V.

Editorial
Auf den brandenburgischen Wald fällt viel Licht, auf die brandenburgische Forstpolitik viel Schatten. Langsam wird der Wald durchmischter und naturnäher; das Holz im Wald nimmt zu. Aber die Forstpolitik ist von den anspruchsvollen Zielen aus den 90er Jahren meilenweit entfernt. Die Bewirtschaftung scheint Aufgabe Nummer 1 der Forstpolitik zu sein, nicht Natur oder Erholung wie es das Waldgesetz vorschreibt. Das damalige Ziel, fünf Prozent aus der Bewirtschaftung vollständig herauszunehmen, hat die Landesregierung offenbar begraben. Der offensive Waldumbau der 90er Jahre ist erlahmt. Und illegalen Kahlschlägen vermag die Landesregierung keinen Riegel vorzuschieben. Es ist Zeit für eine Rückbesinnung. Wir werden bei der Landesregierung unmissverständlich eine waldfreundlichere Politik anmahnen. Und wir müssen vor Ort aufmerksam bleiben. Mit Anzeigen – wie unserer gegen den Kahlschlag im Genshagener Busch – können wir zwar nicht mehr den entstandenen Schaden rückgängig machen, aber weiteren Kahlschlägen vorbeugen. Und wir sind gefragt, wenn Wald – wie in Lychen – droht, verramscht zu werden.

Rüdiger Herzog

 

Aus dem Inhalt:

  • Der Sandlatscher interviewt den Leiter des Landeskompetenzzentrums Forst, Dr. Michael Egidius Luthardt

  • Starkes Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur “Uckermarkleitung”

  • Zur Nachahmung empfohlen

    • Unterwegs mit Akkuschrauber und Spaten

     

     

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    Brandenbuger Sandlatscher 01/2016

    Sandlatscher 01/2016
    © Die NaturFreunde Land Brandenburg e.V.

    Editorial
    Schwierige Zeiten für den Naturschutz in Brandenburg. So oder ähnlich bewerteten Naturschützerinnen und Naturschützer die politische Situation schon häufig in den vergangenen Jahren. In der jetzigen Legislaturperiode sind die Entwicklungen erneut kritisch. Einerseits mit der Personalpolitik des Landes. Wenn der Präsident des Landesumweltamtes Matthias Freude und der Leiter des Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin versetzt werden, verliert die Landesverwaltung nicht nur versierte Naturschützer an herausgehobenen Stellen. Es geht dabei auch um Symbolpolitik: diese Versetzungen sind Signale, um zu zeigen, dass mit dem Naturschutz aus Platzecks Zeiten Schluss gemacht wird. Nicht zuletzt sollen solche Zeichen auch einschüchtern. Und die Landesregierungschwächt den Naturschutz nicht nur mit ihrer Personalpolitik, sondern auch mit der geplanten Verwaltungsreform (s. nachfolgende Beiträge). Was tun? Wir pflegen unsere enge Zusammenarbeit mit den anderen Umweltverbänden – jetzt erst recht. Und wir nehmen diese Diskussion mit auf den Weg und in die Öffentlichkeit.

    Rüdiger Herzog

     


    Aus dem Inhalt:

    • Ist der Naturschutz nur noch lästiger Ballast für die Landesregierung?

    • Der Sandlatscher fragt den Vorsitzenden des NABU Brandenburg Friedhelm Schmitz Jersch zur geplanten Verwaltungsstrukturreform.

    • NaturFreunde-Ortsgruppe nun auch in Lychen

    • Einmischen leichter gemacht

    • 25 Jahre Landesverband Brandenburg – Rückbesinnung und Zukunftswerkstatt in Oderberg

    • Ehrung

     

     

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