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Brandenburger Sandlatscher 04/2017

© NF - BRB

Editorial

Im Oktober erschien eine Studie, die das dramatische
weltweite Insektensterben belegte. Eins von drei Bundesländern,
in denen Daten erhoben wurden, war Brandenburg. Auch der leichtfertige Umgang mit Lebensräumen und Arten in Brandenburg sorgt für den
bedrohlichen Rückgang der Insekten. Das sollte für uns NaturFreunde Ansporn sein. Einerseits, uns für den Naturschutz auch außerhalb von Schutzgebieten stark zu machen; und andererseits uns dafür einzusetzen, die Natur stärker unter die Lupe zu nehmen – sowohl im wissenschaftlichen Rahmen, als auch auf unseren Exkursionen in die Natur. Besonderes Augenmerk muss
der Umweltbildung für Kinder und Jugendliche gehören. Denn nur wer die Natur kennt, weiß sie zu schätzen und will sie erhalten.

Ihr und Euer Rüdiger Herzog

 

Aus dem Inhalt:

   Editorial  

   Interview mit Dr. Thomas Drescher Staatsekretär im Bildungsministerum Land
   Brandenburg

   Gute Jugend braucht Ehrenamt

   NaturFreunde machen sich ein Bild

   Unterwegs mit dem Lychener Stadtförster

   Biesenthaler NaturFreunde wandern mit dem Bundestagsabgeordneten
   Stefan Zierke


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Brandenburger Sandlatscher 03/2017

Sandlatscher erste Seite
© NF-BRB

 

Editorial:

In drei Wochen können wir den neuen Bundestag wählen. Wichtige Weichen werden in der kommenden Wahlperiode gestellt. Schaffen wir die selbst gesteckten Ziele, bis 2020 und 2030 die Klimagas-Emissionen um 40% beziehungsweise 55 % im Vergleich zu 1990 zu senken oder dümpelt die deutsche Klimapolitik wie in den vergangenen acht Jahren weiter dahin? Oder schleift die nächste Bundesregierung sogar die deutschen Klimaziele – wie der Landeswirtschaftsminister
Albrecht Gerber die brandenburgischen Ziele? Behandeln wir die europäische Union allein als Wirtschaftsunion und deutschen Absatzmarkt oder wollen wir dieses Friedensprojekt weiter entwickeln zu einem solidarischen Europa? Verstehen wir Globalisierung als ungezügelten Handel oder wollen wir Wirtschaftsbeziehungen, die einen hohen Standard für Umwelt, Verbraucher und Arbeitnehmer sichern? Und ist uns unsere Gesellschaft stabil genug oder sollten wir den Kitt ausbessern, der uns zusammenhält? Ich bin mir sicher – wurschteln geht nicht mehr lange gut. Die nächste Bundesregierung braucht Weitblick und muss mutige Entscheidungen treffen. Und sie braucht eine Zivilgesellschaft, die ihr auf die Finger guckt, den Austausch sucht und zukunftsfähige Entscheidungen anmahnt. Da sehe ich auch uns NaturFreunde in der Verantwortung.
In diesem Sinne hoffe ich auf eine hohe Wahlbeteiligung und eine Politisierung auch nach der Wahl.

Rüdiger Herzog

 

 

Aus dem Inhalt:


- Editorial
- Baunkohlenutzung bedroht noch immer Dörfer, Wasserhaushalt und Steuerzahler
- NaturFreunde besuchen Bundestag
- Haus der Natur in Potsdam ist15 geworden
- Schwimmende Elbstaffel
- Bunter NaturFreunde-Stand auf dem Fürstenwalder Parkfest
- Termine
- Landeswandertag 2017

 

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Brandenburger Sandlatscher 02/2017

tolles Deckblatt Sandlatscher 02 Jahr 2017
© NF-BRB

Aus dem Inhalt:

   Interview mit Kai Niebert

   Biesenthaler Becken - Landschaft des Jahres 2017    im Barnim

   10 Jahre NaturFreunde Lebuser Land

   Volksinitiative "Wir entscheiden mit!"


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Brandenburger Sandlatscher 01/2017

Das Titelbild des neuen Sandlatschers
© Die NaturFreunde Land Brandenburg e.V.

 

Editorial:

Licht und Schatten in der brandenburgischen Umweltpolitik. Das Volksbegehren hat  sich  gelohnt.  Das  Aktionsbündnis Agrarwende konnte mit der Landesregierung  fundamentale  Verbesserungen für eine bessere Tierhaltung aushandeln. Die Landesregierung, insbesondere das Umweltministerium, zeigte sich pragmatisch. Aber der Schatten, den die gleiche Regierung und das gleiche Ministerium werfen, wird immer größer. Mit einer Kommunalreform, die wichtige Kompetenzen auf vielerorts überforderte Untere Naturschutzbehörden verlagert, wird der Naturschutz untergraben. Mit einer Personalpolitik, der nun sogar der zuständige Abteilungsleiter und NaturFreund Axel Steffen zum Opfer fällt, gehen dem behördlichen Naturschutz Kontinuität, Zuverlässigkeit und Kompetenz verloren. Angesichts immer längerer Roter Listen darf nicht länger am Naturschutz gesägt werden. Vielmehr brauchen wir einen Aufbruch  für  den  Naturschutz. Es geht schließlich nicht nur um die Lebensgrundlagen von einzelnen Arten; es geht auch um unsere Lebensgrundlagen.  (Rüdiger Herzog

 

Aus dem Inhalt:

 

     Volksbegehren – was nun?

 

     Brandenburg braucht Naturschutzoffensive statt Abrissbirne

 

     Ein Vierteljahrhundert NaturFreunde in der Stadt Brandenburg

 

     Unterwegs mit der Waldjurte

 

     Kein Stegewildwuchs in Himmelpfort

 

     Unser neues Veranstaltungsformat- Jour fixe

 

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