Sie befinden sich hier: » PRESSE » Brandenburger Sandlatscher

Brandenburger Sandlatscher 03/2017

Sandlatscher erste Seite
© NF-BRB

 

Editorial:

In drei Wochen können wir den neuen Bundestag wählen. Wichtige Weichen werden in der kommenden Wahlperiode gestellt. Schaffen wir die selbst gesteckten Ziele, bis 2020 und 2030 die Klimagas-Emissionen um 40% beziehungsweise 55 % im Vergleich zu 1990 zu senken oder dümpelt die deutsche Klimapolitik wie in den vergangenen acht Jahren weiter dahin? Oder schleift die nächste Bundesregierung sogar die deutschen Klimaziele – wie der Landeswirtschaftsminister
Albrecht Gerber die brandenburgischen Ziele? Behandeln wir die europäische Union allein als Wirtschaftsunion und deutschen Absatzmarkt oder wollen wir dieses Friedensprojekt weiter entwickeln zu einem solidarischen Europa? Verstehen wir Globalisierung als ungezügelten Handel oder wollen wir Wirtschaftsbeziehungen, die einen hohen Standard für Umwelt, Verbraucher und Arbeitnehmer sichern? Und ist uns unsere Gesellschaft stabil genug oder sollten wir den Kitt ausbessern, der uns zusammenhält? Ich bin mir sicher – wurschteln geht nicht mehr lange gut. Die nächste Bundesregierung braucht Weitblick und muss mutige Entscheidungen treffen. Und sie braucht eine Zivilgesellschaft, die ihr auf die Finger guckt, den Austausch sucht und zukunftsfähige Entscheidungen anmahnt. Da sehe ich auch uns NaturFreunde in der Verantwortung.
In diesem Sinne hoffe ich auf eine hohe Wahlbeteiligung und eine Politisierung auch nach der Wahl.

Rüdiger Herzog

 

 

Aus dem Inhalt:


- Editorial
- Baunkohlenutzung bedroht noch immer Dörfer, Wasserhaushalt und Steuerzahler
- NaturFreunde besuchen Bundestag
- Haus der Natur in Potsdam ist15 geworden
- Schwimmende Elbstaffel
- Bunter NaturFreunde-Stand auf dem Fürstenwalder Parkfest
- Termine
- Landeswandertag 2017

 

Zum Sandlatscher als pdf.

 

 

 

Brandenburger Sandlatscher 02/2017

tolles Deckblatt Sandlatscher 02 Jahr 2017
© NF-BRB

Aus dem Inhalt:

   Interview mit Kai Niebert

   Biesenthaler Becken - Landschaft des Jahres 2017    im Barnim

   10 Jahre NaturFreunde Lebuser Land

   Volksinitiative "Wir entscheiden mit!"


Zum Sandlatscher als PDF

Brandenburger Sandlatscher 01/2017

Das Titelbild des neuen Sandlatschers
© Die NaturFreunde Land Brandenburg e.V.

 

Editorial:

Licht und Schatten in der brandenburgischen Umweltpolitik. Das Volksbegehren hat  sich  gelohnt.  Das  Aktionsbündnis Agrarwende konnte mit der Landesregierung  fundamentale  Verbesserungen für eine bessere Tierhaltung aushandeln. Die Landesregierung, insbesondere das Umweltministerium, zeigte sich pragmatisch. Aber der Schatten, den die gleiche Regierung und das gleiche Ministerium werfen, wird immer größer. Mit einer Kommunalreform, die wichtige Kompetenzen auf vielerorts überforderte Untere Naturschutzbehörden verlagert, wird der Naturschutz untergraben. Mit einer Personalpolitik, der nun sogar der zuständige Abteilungsleiter und NaturFreund Axel Steffen zum Opfer fällt, gehen dem behördlichen Naturschutz Kontinuität, Zuverlässigkeit und Kompetenz verloren. Angesichts immer längerer Roter Listen darf nicht länger am Naturschutz gesägt werden. Vielmehr brauchen wir einen Aufbruch  für  den  Naturschutz. Es geht schließlich nicht nur um die Lebensgrundlagen von einzelnen Arten; es geht auch um unsere Lebensgrundlagen.  (Rüdiger Herzog

 

Aus dem Inhalt:

 

     Volksbegehren – was nun?

 

     Brandenburg braucht Naturschutzoffensive statt Abrissbirne

 

     Ein Vierteljahrhundert NaturFreunde in der Stadt Brandenburg

 

     Unterwegs mit der Waldjurte

 

     Kein Stegewildwuchs in Himmelpfort

 

     Unser neues Veranstaltungsformat- Jour fixe

 

Zum Sandlatscher als PDF

 

 

 

 

Brandenburger Sandlatscher 04/2016

Das Bild des Sandlatschers 04/2016
© Die NaturFreunde Land Brandenburg e.V.

Aus dem Inhalt:

Hände weg von unserem Schutzgebiet

 

NaturFreunde Brandenburg sagen Nein zu CETA und TTIP

 

Malchehütte zwischen Bad-Freienwalde und Falkensee

 

Das Denkmal der Brandfichte erstrahlt im neuen Glanz

 

Neustart der NaturFreunde Potsdam

 

Zum Sandlatscher als PDF

Brandenbuger Sandlatscher 03/2016

Sandlatscher 03/2016
© Die NaturFreunde Land Brandenburg e.V.

Editorial
„Das muss man doch mal sagen dürfen“ - so oder ähnlich beginnen häufig Tiraden über Minderheiten, Flüchtlinge, Homosexuelle. Mit Berufung auf das Grundrecht der freien Meinungsäußerung wird
verängstigt, gehetzt und gehasst. Das ist eine große Herausforderung für unsere Zivilgesellschaft. Nicht zuletzt für uns NaturFreunde, denn wir wollen schließlich ein umfassendes politisches Weltbild von einer solidarischen Gesellschaft vertreten. Und wir wollen nicht nur in Diskussionen gegenhalten, sondern ebenso mit unseren konkreten Angeboten, wie die von NaturFreund Otto Rudeck oder der NaturFreundeJugend, die sich auch an Geflüchtete richten. Bei uns darf man selbstverständlich mal was sagen, aber Hasstiraden haben keine Chance.

Rüdiger Herzog


Aus dem Inhalt:

        Der Sandlatscher interviewt den Potsdamer Bundestagsabgeordneten
        Norbert Müller (MdB) zu Hetze und Zivilcourage

        Integration

        Aktuelle Entwicklung zum Kahlschlag im FFH-SG Genshagener Busch

        Fleischfabrik Deutschland

 

 

Zum Sandlatscher als PDF

 

 

Brandenbuger Sandlatscher 02/2016

Sandlatscher 01/2016
© Die NaturFreunde Land Brandenburg e.V.

Editorial
Auf den brandenburgischen Wald fällt viel Licht, auf die brandenburgische Forstpolitik viel Schatten. Langsam wird der Wald durchmischter und naturnäher; das Holz im Wald nimmt zu. Aber die Forstpolitik ist von den anspruchsvollen Zielen aus den 90er Jahren meilenweit entfernt. Die Bewirtschaftung scheint Aufgabe Nummer 1 der Forstpolitik zu sein, nicht Natur oder Erholung wie es das Waldgesetz vorschreibt. Das damalige Ziel, fünf Prozent aus der Bewirtschaftung vollständig herauszunehmen, hat die Landesregierung offenbar begraben. Der offensive Waldumbau der 90er Jahre ist erlahmt. Und illegalen Kahlschlägen vermag die Landesregierung keinen Riegel vorzuschieben. Es ist Zeit für eine Rückbesinnung. Wir werden bei der Landesregierung unmissverständlich eine waldfreundlichere Politik anmahnen. Und wir müssen vor Ort aufmerksam bleiben. Mit Anzeigen – wie unserer gegen den Kahlschlag im Genshagener Busch – können wir zwar nicht mehr den entstandenen Schaden rückgängig machen, aber weiteren Kahlschlägen vorbeugen. Und wir sind gefragt, wenn Wald – wie in Lychen – droht, verramscht zu werden.

Rüdiger Herzog

 

Aus dem Inhalt:

  • Der Sandlatscher interviewt den Leiter des Landeskompetenzzentrums Forst, Dr. Michael Egidius Luthardt

  • Starkes Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur “Uckermarkleitung”

  • Zur Nachahmung empfohlen

    • Unterwegs mit Akkuschrauber und Spaten

     

     

    Zum Sandlatscher (PDF)

    Brandenbuger Sandlatscher 01/2016

    Sandlatscher 01/2016
    © Die NaturFreunde Land Brandenburg e.V.

    Editorial
    Schwierige Zeiten für den Naturschutz in Brandenburg. So oder ähnlich bewerteten Naturschützerinnen und Naturschützer die politische Situation schon häufig in den vergangenen Jahren. In der jetzigen Legislaturperiode sind die Entwicklungen erneut kritisch. Einerseits mit der Personalpolitik des Landes. Wenn der Präsident des Landesumweltamtes Matthias Freude und der Leiter des Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin versetzt werden, verliert die Landesverwaltung nicht nur versierte Naturschützer an herausgehobenen Stellen. Es geht dabei auch um Symbolpolitik: diese Versetzungen sind Signale, um zu zeigen, dass mit dem Naturschutz aus Platzecks Zeiten Schluss gemacht wird. Nicht zuletzt sollen solche Zeichen auch einschüchtern. Und die Landesregierungschwächt den Naturschutz nicht nur mit ihrer Personalpolitik, sondern auch mit der geplanten Verwaltungsreform (s. nachfolgende Beiträge). Was tun? Wir pflegen unsere enge Zusammenarbeit mit den anderen Umweltverbänden – jetzt erst recht. Und wir nehmen diese Diskussion mit auf den Weg und in die Öffentlichkeit.

    Rüdiger Herzog

     


    Aus dem Inhalt:

    • Ist der Naturschutz nur noch lästiger Ballast für die Landesregierung?

    • Der Sandlatscher fragt den Vorsitzenden des NABU Brandenburg Friedhelm Schmitz Jersch zur geplanten Verwaltungsstrukturreform.

    • NaturFreunde-Ortsgruppe nun auch in Lychen

    • Einmischen leichter gemacht

    • 25 Jahre Landesverband Brandenburg – Rückbesinnung und Zukunftswerkstatt in Oderberg

    • Ehrung

     

     

    Zum Sandlatscher (PDF)